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Qualitätsmanagement auf die schwäbische Art

Kann eine schwäbische Hausfrau als Vorbild für die Unternehmen unseres Landes dienen? Zu dieser Fragestellung möchte ich Ihnen heute Frau Hägele vorstellen. Sie wohnt in einem Mehrfamilienhaus, ist dort Hausmeisterin und lebt mit ihren vier Kindern in einer der Wohnungen. Die Art und Weise, wie Frau Hägele ihre vielschichtigen Aufgabengebiete managed, könnte nämlich in der Tat als Vorbild herhalten. Selbst unsere Kanzlerin hat den Wert der schwäbischen Hausfrau ja schon längst erkannt und ihn bereits in zahlreichen Zitaten hochgehalten. Wer Frau Hägele kennt, weiß warum. Lernen wir sie also ein wenig näher kennen. Das Regiment der Frau Hägele - Im Hausflur bei Frau Hägele kann man lange nach Schmutz suchen. Man wird nicht fündig werden. Warum? Nun, das liegt natürlich an der schwäbischen Kehrwoche. Einerseits. Denn daran sind ja mehrere Parteien beteiligt und es liegt an der Gründlichkeit der einzelnen Protagonisten, wie sauber die regelmäßigen Arbeiten ausgeführt werden. Andererseit…
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5S Lean Management - 5 x S = Effizienz

Jetzt hält die Stoppuhr auch im Büro Einzug. Auch wenn diese keines der 5S darstellt, wird sie im Dienste der Effizienz gegen allseits aktive Zeitfresser eingesetzt. Denn das ist eines der Probleme, die in jedem Unternehmen bekannt sind, und durch die Einführung des Lean Management beseitigt werden sollen.

Die Idee dahinter heißt ‚Steigerung der Produktivität‘. Wer hier Nachholbedarf hat, sollte sich einmal mit den 5S beschäftigen. Und wenn Sie ganz ehrlich zu sich selbst sind, dann wäre das auch in Ihrem Unternehmen kein Schaden. Denn gesteigerte Produktivität führt auf direktem Wege zu höherem Gewinn. Und welcher Unternehmenschef träumt davon nicht? Mit den 5S ist der Traum ganz schnell beendet – und die erfolgreiche Realität beginnt.

Das Problem

Das Problem kann man sich beim Lesen der Studie ‚Lean Office 2010‘ veranschaulichen, die vom Stuttgarter Fraunhofer Institut in Zusammenarbeit mit Fraunhofer Austria erarbeitet wurde. Es mag zunächst schockieren, dass 30 Prozent der Arbeitsze…

Was soll das denn bitte sein? Sörwiss?

Wenn ein Kunde auf der Service-Hotline eines Unternehmens antelefoniert, meint er oftmals genau diese Gedanken aus den Antworten des mehr oder weniger freundlichen Service-Mitarbeiters herauszuhören: Sörwiss? Hä? Hab ich ja noch nie was von gehört! Und das alles nach mindestens einer halben Stunde musikalisch-nerviger Wartezeit mit den immer gleichen Ansagen: Bitte gedulden Sie sich noch einen Moment. Oder so ähnlich. Aber warum eigentlich soll der Kunde sich auch noch gedulden, wenn das Unternehmen sowieso schon Mist gebaut hat, so dass er von sich aus nachhaken und reklamieren muss? Sörwiss-Wüste kann man da nur antworten.

Nerventerror anstatt Service

Ein Kunde hat ein Anliegen. Mit diesem mehr oder weniger ernstzunehmenden Anliegen möchte er sich an das Unternehmen wenden. Egal wie lächerlich sein Anliegen auch erscheinen mag, das Unternehmen sollte ihn damit immer ernst nehmen. In dem Bewusstsein, dass es die Kunden sind, die jeden Monat für die pünktliche Überweisung der Lohnzahlu…

Qualitätsmanagement in Zeiten von Industrie 4.0: Was ist neu an der ISO 9001:2015?

Die Norm ISO 9001:2015 wurde mit der Intention überarbeitet, einen höheren Praxisbezug herzustellen. Diese Zielsetzung hat umfangreiche Anpassungen mit sich gebracht, mit denen sich Unternehmen nun auseinandersetzen müssen. Die nachhaltigsten Veränderungen liegen in der tieferen Einbindung der Geschäftsführung in das QM, der Stärkung des Wissensmanagements, der

Einführung eines Risikomanagements und der verpflichtenden Integration des QM in die unternehmerische Strategie.
Für die Einführung der neuen Norm wurde eine Übergangszeit von drei Jahren festgesetzt. Es wird im QM-System jetzt also höchste Zeit für: Die Einbindung in die strategische Ausrichtung[nbsp] - Die ISO 9001:2015 verlangt künftig die Integration des QM-Systems in die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Ziele und Politik des QM müssen also notwendigerweise mit der Unternehmensstrategie unter einen Hut gebracht werden. Das wird natürlich nur mit einer eingehenden strategischen Analyse funktionieren. Sowohl interne…

In der Automobilindustrie wird es Zeit für mehr Qualität

Seit dem vergangenen Oktober ist der Qualitätsstandard in der Automobilindustrie auf ein neues Niveau gestiegen. Audits sind schon jetzt nur noch auf der Basis des neuen Standards möglich, alte Zertifikate verlieren ihre Gültigkeit im September des laufenden Jahres. Die Qualität tritt in der Branche also in ein neues Zeitalter ein. Wer da nicht mitgeht, hat den Anschluss schon jetzt verpasst. Die Chance der neuen Ära des Erfolgs heißt IATF 16949. Denn nur mit höchsten Qualitätsansprüchen kann man in dieser Branche heute noch erfolgreich sein.
Der frühe Vogel
Dass der frühe Vogel den Wurm fängt, ist eine ziemlich banale Weisheit, die aber nun mal nicht zu widerlegen ist. Dieses Sprichwort lässt sich auf so manchen Vorgang übertragen. Und auch im Qualitätsmanagement hat es seine Berechtigung. Denn immer, wenn es um eine notwendige Umstellung geht, die eine ganze Branche betrifft, sind die am besten vorbereiteten Unternehmen ganz vorne mit dabei. Mit anderen Worten: die frühen Vögel. Auto…

Der Fehler ist der Feind der Qualität

Die Digitalisierung ist schuld an den Arbeitslosen! Ist das so?

Kürzlich erschien von uns ein Artikel zum Thema „Arbeit 4.0“. https://www.xing.com/communities/posts/arbeitswelt-4-punkt-0-arbeiten-4-punkt-0-arbeitsplatz-4-punkt-0-was-genau-ist-das-alles-eigentlich-1014316244 Die erste, leicht panisch angehauchte Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Und sie ist insofern interessant, als sie ein paar Dinge durcheinander wirft, die man nicht durcheinanderwerfen sollte. Da sie jedoch durchaus stellvertretend für eine große Gruppe von Meinungen ist, die ähnlich gestrickt sind, gehen wir einmal etwas näher darauf ein.

Argument Nummer 1: Arbeitslose durch Digitalisierung?
Der Kommentator schrieb:
Wie wollen Sie die neu erzegten Digitaliesierten Arbeitslosen bezahlen? Bereits heute kann eine vernünftige Bezahlung der Arbeitslosen nicht mehr garantiert werden. Und das, bei den weiteren Zuwachs an "Fachkräften".
(Hinweis: Die Rechtschreibung haben wir original übernommen.)

Da muss man doch mal nachfragen. Wer bitte sind die „neu erzeugten digitali…